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02.02.2019

Der Markt für Leuchten

Der Markt für Lampen und Leuchten ist seit jeher von technologischen Wandlungsprozessen gezeichnet...

... Und kaum ist das Lichtmachen mit LEDs zur Selbstverständlichkeit geworden, stehen ganz neue Herausforderungen an: die Digitalisierung von Produkten und Prozessen mit ihren tiefgreifenden Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft. Welchen Einfluss haben diese Entwicklungen für die Branche?

Während sich der deutschlandweite Umsatz für Lampen und Leuchten in den letzten Jahren steigerte, stagniert das prognostizierte Umsatzvolumen in den nächsten Jahren bei ungefähr 5,5 Mrd. Euro. Dabei könnte sich innerhalb der nächsten fünf Jahre der Anteil des Onlinehandels verdoppeln; jede fünfte Leuchte oder Lampe würde dann über das Internet geordert werden. Doch mit den Vorteilen intensiverer Einkaufserlebnisse wird der stationäre Leuchtenhandel seine Anteile am Markt behaupten dürfen. Dazu gehört nicht zuletzt die querschnittsorientierte Kundenberatung. Diese wird durch die ansteigende Komplexität beim Thema Licht immer grundlegender. Technologisch, wenn es beispielsweise um Fragen der Lichtquantität und -qualität geht, oder anwendungsorientiert, wenn es sich um Aspekte der Lichtwirkung handelt. Damit verändert die Digitalisierung nicht nur Handelswege, sondern öffnet Chancen für neue Geschäftsmodelle und setzt auf die Beratungskompetenzen des stationären Handels.

Versteht man unter „Smart Lighting“ etwas, das mehr leistet als eine konventionelle Lichterzeugung, so erwarten Analysten, dass der entsprechende Weltmarkt bis zum Jahr 2024 ein Volumen von mehr als 21 Mrd. US-Dollar erreichen würde – eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von 22 Prozent. Dabei wird der gesamte „Smart Home“-Markt eine entscheidende Rolle spielen. Aktuell soll hier der durchschnittliche Umsatz in Deutschland bei etwa 2,5 Mrd. Euro liegen. Auf das Segment Komfort und Licht entfielen dabei im Jahr 2018 jedoch nur knapp 213 Mio. Euro. Ein Volumen, das in vier Jahren bei etwas mehr als 500 Mio. Euro liegen soll. So bietet das „Smart Home“ aktuell zwar vielfältige Perspektiven, läuft als Inkubator für den Beleuchtungsmarkt jedoch derzeit auf geringer Temperatur und wartet noch auf den Zug des Massenmarktes. Gleichwohl zeigen aktuelle Umfragen, dass Kunden sich immer mehr für steuerbare Heimbeleuchtung zur Steigerung des Komforts interessieren. Dabei bleibt es nicht nur eine eine Frage der Zeit, bis die smarte Beleuchtung zur Umsatzsteigerung führt, sondern bedarf auch brancheninterner Bewegung. Denn maßgeblich durch Reduzierung der Komplexität und der Produktpreise, die Verbesserung der Kommunikation mit den Kunden beispielsweise durch neue Kommunikationswege, die Schärfung der eigenen Position am Privatkundenmarkt und ein besseres Verständnis der Kundenbedarfe können „Smart Home“-Anwendungen massenmarktfähig werden.

 

 

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