Lichtwoche 2007

Erfolgreich informiert

Die zweite Veranstaltung ist schwieriger als die erste, sagt man meistens: Der erste Schwung des Neuen ist etwas abgeebbt, und auch die Besucher müssen erneut motiviert werden. Die Lichtwoche Sauerland, die im März die zweite Veranstaltung abhielt, hat diese Klippe gekonnt umschifft und erneut für eine gute Information des Marktes für Leuchten gesorgt.
Die Lichtwoche Sauerland fand im beginnenden Frühjahr 2007 vom 14.-21. März statt. Insgesamt 32 Leuchtenanbieter aus der Region Arnsberg-Sundern öffneten in dieser Zeit ihre Musterzimmer und präsentierten den Kunden ihre neuen Modelle für die kommende Lichtsaison.



Die Lichtwoche Sauerland fand im beginnenden Frühjahr 2007 vom 14.-21. März statt. Insgesamt 32 Leuchtenanbieter aus der Region Arnsberg-Sundern öffneten in dieser Zeit ihre Musterzimmer und präsentierten den Kunden ihre neuen Modelle für die kommende Lichtsaison. Die am weitesten von den Zentren entfernten „Außenposten“ der Lichtwoche waren in Werl und Brilon. Die Lichtwoche Sauerland ist eine Initiative von Leuchtenanbietern, die in dieser Region ansässig sind. Unterstützt wird die Lichtwoche von der Wirtschaftsförderung Arnsberg, dem Stadtmarketing Sundern und der IHK Arnsberg.

Auch bei der zweiten Veranstaltung berichteten die Hersteller über eine hohe Qualität bei den Kundenbesuchen. Die wichtigen Einkäufer von Einkaufskooperationen und auch der Fachhandel fanden den Weg ins Sauerland, wo in den gut ausgestatteten Showrooms die neuesten Modelle und Trends gezeigt wurden.

Insgesamt wurde eine gute Kundenfrequenz verzeichnet, wobei neben deutschen auch ausländische Kunden als Besucher vermeldet wurden. Die rege Ordertätigkeit der Besucher spiegelte das insgesamt verbesserte Konsumklima wider und ermöglichte den Herstellern, Rückschlüsse auf die Zusammensetzung der Kollektionen zu ziehen.

Ein deutlich spürbarer Trend bei den präsentierten Produkten waren intelligente Lösungen zum Energiesparen. Leuchten, in denen kompakte Leuchtstofflampen eingesetzt werden können, wurden in vielfachen Formen und ganzen Kollektionen präsentiert – insgesamt zeigte sich die Branche für die aktuelle Diskussion um die Energiesparlampe gut gerüstet.

Bei den Anbietern für die Großflächen wurden zum Thema Energiesparen auch sehr kleinformatige Leuchten etwa in Größe von Leuchten für Halogenlampen gezeigt. Da die in Europa angebotenen Kompaktleuchtstofflampen für solche Größen meist zu volumig sind, haben die meisten Anbieter eigene Lampen im Programm, die entsprechend minimiert sind. Hier wird anstatt auf den E27-Sockel auch auf Lösungen wie den GU10-Sockel gesetzt, um weiter Platz zu sparen.
Neben dem Überblick über neue Produkte nutzten die Besucher erneut auch die Möglichkeit, ihre Lieferanten näher kennen zu lernen und neben dem Musterzimmer auch die Fertigung zu besuchen. Die Abendveranstaltungen der Lichtwoche ermöglichten ebenfalls, diese Kontakte weiter zu pflegen. Der Sauerländer Hüttenabend und der Mottoabend zum Thema Orient in der Hüstener Schützenhalle waren sehr gut besucht. Dazu kam in diesem Jahr noch die Museumsnacht, zu der das Museum für Licht und Beleuchtung aus Arnsberg ins Kaiserhaus geladen hatte.

Die insgesamt gute Stimmung unter den Teilnehmern veranlasste die Sprecher der Lichtwoche, Rolf-Josef Niermann und Alois Fischer, ein durchweg positives Fazit zu ziehen. „Wir erwarten für 2009 eine erneute Steigerung bei den Besucherzahlen, nachdem sich bereits in diesem Jahr die Kennzahlen positiv entwickelt haben“, so Niermann. „Unsere Anstrengungen bei der Musterung und die Arbeit an den Kollektionen haben sich gelohnt, das Feedback der Kunden zu den neuen Modellen war sehr gut“, ergänzt Fischer.

Nach den ersten beiden Veranstaltungen hat sich die Lichtwoche Sauerland als Informationsveranstaltung für dekoratives Licht in den Zwischenjahren der light + building etabliert. Zwar werden naturgemäß nicht so viele internationale Kunden und Neukontakte gezählt wie zur internationalen Messe in Frankfurt, die wichtigen Kunden nutzen die Lichtwoche jedoch sehr intensiv. Die heterogene Anbieterzusammensetzung der Lichtwoche tut ein übriges dazu, dass der ein oder andere Kontakt zu neuen Vetriebswegen entsteht..